Kintsugi

Japanische Resilienz- und Traumatherapie
Die Kunst, unsere Wunden zu heilen

Am Anfang geht etwas entzwei. Etwas zerbricht. Etwas scheint kaputt und zerbrochen zu sein. Ein Gefäß…oder etwas in unserem Leben.

Immer wieder begegnen wir in unserem Leben Erlebnissen, Geschehnissen, die schmerzhaft und enttäuschend sind. Enttäuschungen über Menschen, über Lebensereignisse, über Schicksalsbegegnungen usw. Wir glauben, dass unser Leben, unser Herz zerbrochen ist.

Doch gerade in diesen Augenblicken und Herausforderungen liegt eine unglaubliche Möglichkeit, alles neu zu erschaffen.

So wie Kintsugi besagt. Kintsugi ist eine jahrhundertealte, traditionelle japanische Handwerkskunst, mit der zerbrochene Stücke aus Keramik und Porzellan repariert werden. Mit Gold werden die Bruchstellen Stück für Stück zusammengefügt und am Ende entsteht ein wunderbares Werk. Kintsugi verbindet sich mit der ZEN Philosophie und besagt: „Für etwas wird es gut sein.“

„Loslassen heißt, etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen…“

Kintsugi lädt uns ein, den Schmerz, die Enttäuschung, das Aufgeben, die seelischen Wunden, das Zerbrochen sein und die hinterbliebenen Wunden als wertvolle Gelegenheiten anzusehen, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Wir nehmen die Scherben unserer selbst in die Hand und fügen sie neu und noch schöner als je zuvor wieder zusammen. So können wir uns nach und nach heilen und dabei eine Form annehmen, die der reinen Schönheit und der unbeschreiblichen Kraft von uns selbst wirklich entspricht.

So ist es auch in unserem Leben. BergesHöhen, WüstenTaler, MeeresWeiten, OezantTiefen – all das und noch mehr lassen unser Herz gleichzeitig zerbrechen um des dann wieder in einer wundersamen Schönheit und in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen.

Mit Kintsugi, einer Lebenshaltung und gleichzeitigen Methode, begleite ich Sie gerne durch all Ihre BergesHöhen, WüstenTäler, MeeresWEiten und OzeanTiefen.

 

„Es ist eine göttliche Gnade, gut zu beginnen.

Es ist eine größere Gnade,

auf dem guten Weg zu bleiben.

Aber die Gnade der Gnade ist es,

sich zu beugen und, ob auch zerbrochen und erschöpft,

vorwärtszugehen bis zum Ziel…“

Eine kleine Weisheitsgeschichte…

Ein Wasserträger in Indien hatte zwei große Töpfe. Sie hingen von einer Stange, die er quer über seinen Nacken trug. Einer der Töpfe hatte einen Sprung. Der andere Topf war perfekt. Der perfekte Topf war stets voll mit Wasser.

Der Topf mit dem Sprung war am Ende des langen Weges vom Bach zum Haus nur mehr halbvoll. So geschah es täglich über zwei Jahre lang: Der Wasserträger hatte immer einen vollen und einen halbvollen Topf, sobald er zu Hause ankam.

Natürlich war der perfekte Topf sehr stolz auf seine Leistungen. Der Topf mit einem Sprung machte sich selbst Vorwürfe und schämte sich, dass er nur die halbe Leistung erbringen konnte.

Eines Tages, nach zwei Jahren bitterer Selbstvorwürfe, sprach der Topf den Wasserträger an:

„Ich schäme mich und möchte mich bei dir entschuldigen. Der Sprung macht es mir nicht möglich, das ganze Wasser zu dir nach Hause zu bringen – trotz deiner Schwerarbeit.“ 

Der Wasserträger antwortete ihm: 

„Ist dir nicht aufgefallen, dass es auf deiner Seite des Weges wunderschöne Blumen gibt? Auf der anderen Seite gibt es keine. Ich wusste von deinem Sprung. Und deshalb habe ich Blumensamen auf deiner Seite des Weges gesät. Jeden Tag auf dem Nachhauseweg bewässerst du die Samen. Und seit zwei Jahren kann ich diese Blumen pflücken und mein Haus damit schmücken.

Wenn du anders wärst als du bist, würde ich auf diese Schönheit in meinem Haus verzichten müssen. Ich danke dir für die Freude, die du mir gemacht hast.“

Über mich

Bereits als Kind war ich anders als viele anderen Kinder. Ich durfte schon damals die ersten Erfahrungen mit diesem Anders sein, mit Hellsichtig und Hellfühlig zu sein, machen. Ich hatte das Glück und den Segen, dass ich eine innig verbundene Kindheit erleben durfte und das wirklich große „Glück“ hatte, meist LehrerInnen begegnet zu sein, die mich großteils in meinem Sein so angenommen haben, wie ich eben war. (mehr)

Kontakt

Mag. Dr. Anja Dreier

Stallehr 53, 6700 Bludenz

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kunst.kompass@utanet.at

www.anjadreier.at

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